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Soner

Top Artist & Trainer
Soner ist im Mai 2020 zu uns gestoßen. Mitten "in Corona". Wir hatten gerade den ersten Lockdown hinter uns, da stand er bei uns im Salon, um sich zu bewerben. Mit seiner Berufserfahrung und seiner Affinität, Menschen auszubilden, war er genau zum richtigen Zeitpunkt zu uns gekommen.

Meine Geschichte:

Meine komplette Familie ist in irgendeiner Form mit dem Friseurberuf verbandelt: Damenfriseure, Barber, Hochsteck- und Make-Up Artists. Da lag es natürlich nahe, mich ebenfalls für eine Ausbildung zum Friseur zu entscheiden.

In der neunten Klasse stand die Suche nach einem Praktikumsplatz an. Ich fragte meine Schwester, die zu diesem Zeitpunkt schon Friseurmeisterin war, was sie mir raten würde. Sie schlug vor (oh Wunder), ein Praktikum in einem Friseursalon zu machen.
Richtig angetan war ich von dieser Idee zwar nicht, Nein zu sagen war aber keine Option (große Schwester und so). Und wer hätte es gedacht: aus dem Praktikumsplatz wurde ein Aushilfsjob, bei dem ich mir jeden Samstag 50.- Mark dazuverdienen durfte.

Schließlich begann ich in Düsseldorf bei der "Image Hairgroup - Dashi Krasnici" meine Ausbildung zum Friseur. Dashi hat es geschafft, mich zu packen. Er gab mir eine Perspektive, wo die Reise hingehen könnte und meine Begeisterung für das Friseurhandwerk wurde immer größer. Ohne ihn hätte ich diesen Beruf wahrscheinlich nicht weiter ausgeübt.

Ich bekam die Gelegenheit, bei L'ORÉAL in Düsseldorf im "Team Artistique" zu assistieren. So erlebte ich die Friseurwelt aus der Bühnenperspektive. Es hatte etwas unglaublich magisches, den Akteuren beim Haareschneiden  zuzusehen. In meiner Phantasie sah ich mich auf dieser Bühne stehen, vor hunderten von Menschen.

Jeden Sonntag durfte ich in den L'ORÉAL Studios Assistenzarbeiten ausführen. Irgendwann kam es zu der Situation, dass unsere Coloristin krank war und ich für sie auf der Bühne einspringen musste. Was für ein Sprung ins kalte Wasser. Doch nach dieser Erfahrung war mir klar, dass ich niemals wieder etwas anderes tun wollte: Ich wollte unterrichten.

Nach meiner Ausbildung habe ich meine Fähigkeiten ausbauen können: bei Vidal Sassoon in London. Dem Ur-Gott der Friseure. Anschließend habe ich meinen Meister gemacht - in der gleichen Schule, in der schon meine gesamte Familie ihren Meister gemacht hatte: bei Harder in Duisburg.

Meine nächste Etappe war "Toni & Guy" - zur damaligen Zeit eine der renommiertesten Schulen. Zunächst wurde ich in der, für Toni & Guy Technik ausgebildet, um andere Friseure schließlich selber sehr lange die Arbeitsweise von Toni & Guy zu lehren.

Warum ich meinen Job so sehr liebe? Ganz einfach: Weil ich es liebe, Menschen glücklich zu machen, mit dem Know-How, das ich mir im Laufe der letzten 20 Jahre angeeignet habe.

...und wer sagt denn eigentlich, dass ich nur eine Sache lieben kann: das Gefühl, sein erlerntes Wissen an junge Talente weitergeben zu können erfüllt mich mit Stolz. Da wären wir auch schon bei dem Punkt warum ich eigentlich bei Sacha Linnepe arbeite:

Sacha gibt mir die Freiheit, die jungen Auszubildenden in der von mir erlernten Art und Weise zu unterrichten. Sein entgegengebrachtes Vertrauen in mich und meine Arbeit erfüllt mich täglich mit Stolz.


Ich freue mich, einen anspruchsvollen Chef zu haben, der mein bisheriges Wissen weiterhin ausbaut und ich mich persönlich und fachlich weiterentwickeln kann.