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Sacha Linnepe

Inhaber

Der Detailverliebte

"Vor meinem geistigen Auge sehe ich den perfekten Look und gebe keine Ruhe, bevor die Vision in meinem Kopf der Realität entspricht."

Meine Geschichte:

Ich erblickte am 9. Februar 1971 das Licht der Welt. Als Sohn von Eva-Maria und Udo Linnepe.

Zum Zeitpunkt meiner Geburt waren meine Eltern bereits seit fünf Jahren Inhaber eines kleinen Friseursalons "ULi's Salon" in der Goethestraße in Herdecke. Die beiden hatten sich auf ihrem beruflichen Weg kennen und lieben gelernt.

Direkt zu Beginn ihrer Selbständigkeit entschieden die beiden sich, zu Vidal Sassoon nach London zu gehen, und dort ihre fachliche Weiterqualifizierung voranzutreiben.

Zum damaligen Zeitpunkt haben Friseure in Deutschland noch den sogenannten "Messerschnitt" bei Ihren Kunden angewandt. Für Menschen mit gutem Formgefühl keine schlechte Alternative, jedoch nicht vermittelbar, da er nicht nach einem konkreten System erfolgte, sondern "nach Gefühl".

Vidal Sassoon war in den 1950er und 1960er Jahren einer der gefragtesten Friseure in London, da er es schaffte, Haareschneiden zu perfektionieren. Er berücksichtigte die Schädelform und erarbeitete sich ein System, mit dem er in der Lage war, Haare so zu schneiden, dass ein, für unser Empfinden, perfekter Look entstand. Und was noch viel wichtiger war: Es war lehrbar.

So kamen meine Eltern aus London zurück und brachten ein Wissen mit, welches hier in Deutschland noch lange brauchte, jedem Friseur bekannt zu sein.

Weit über die Grenzen Herdeckes hinaus, ja sogar über die Grenzen Deutschlands hinweg, wurde ihr Salon bekannt.
Mein Vater begann sehr erfolgreich an Meisterschaften teilzunehmen, eigene Kollektionen zu entwickeln und seine Arbeit über die Presse öffentlich zu machen. Meiner Mutter war das alles etwas zu viel Rampenlicht. Sie mochte lieber die bodenständige Arbeit im Salon.

Nach und nach wurde mein Vater durch die Presse bekannter und der Salon zu klein. Also musste ein neuer her.

In der Herdecker Innenstadt war ein tolles Geschäftslokal im Haus von Blumen Fischbach frei und schnell war klar:
Das wird der neue Salon von "Haarstilist Linnepe"

Die Firma L'ORÉAL wurde auf meinen Vater aufmerksam und ging eine sehr lang andauernde Kooperation mit meinen Eltern ein.
In den folgenden 15 Jahren wuchs der Bekanntheitsgrad des Namen Linnepe, mein Vater stand gefühlt jedes Wochenende auf einer anderen Bühne, um anderen Friseuren sein Können und sein Wissen zu vermitteln. Ich erinnere mich, dass wir mehrfach vor bis zu 3000 Menschen auf der Bühne gestanden haben. "Wir", deshalb, weil ich mittlerweile immer dabei sein wollte. Nach der Schule ging ich nicht nach Hause, sondern in den Salon. Bei den Schauen stand ich mit meinen Eltern -hin und wieder war meine Mutter auch bereit, sich dazuzugesellen- auf der Bühne. Als kleiner Fatzke, der die Haarnadeln für Papa halten oder die Haare, die zuvor abgeschnitten wurden, wegfegen durfte.
Der Erfolg meiner Eltern war gefühlt unaufhaltsam. Auch der Salon in der Hauptstraße wurde irgendwann zu klein und so beschlossen sie im Jahre 1985, das Haus, in dem sich der Salon bis zum heutigen Tag befindet, zu kaufen und ihren "Traumsalon" zu bauen.

Für die damalige Zeit war dieser Salon sehr ungewöhnlich: schwarzer Granit, Chrom und Spiegel überall. Ich weiß noch, dass es zu dieser Zeit kaum schwarze Elektronik gab. HiFi Anlagen, Trockenhauben und Kassen waren meist in braun oder beige zu bekommen. Also musste alles in die Autolackiererei, um schwarz lackiert zu werden. Es sollte einfach alles schwarz sein.

Im Jahr 1987 schloss ich die Schule ab und begann zunächst bei meinen Eltern im Salon mit der Ausbildung zum Friseur. Schon zu Beginn der Ausbildung hatten meine Eltern das Bedürfnis, mich in unterschiedlichsten Salons arbeiten zu lassen, um von möglichst vielen Friseuren zu lernen.

Ein paar Monate war ich in Herdecke, dann ging es für drei Monate nach Duisburg, in die "Friseurschule Harder", dann eine Weile nach Bielefeld zu "Michael Rosinski", wieder zurück nach Herdecke und schließlich nach Witten zu "Erich Pedron", wo ich meine Ausbildung dann abschloss.

Direkt im Anschluss machte ich mich auf den Weg nach Paris, um dort für drei Monate in einer der renommiertesten Schulen Frankreichs mein Wissen und mein Können zu erweitern. Kurz danach ging auch ich für eine Intensivierung meiner Technik nach London zu "Vidal Sassoon" und habe dort nochmal gelernt, was mir meine Eltern längst beigebracht hatten. Trotzdem, mit meinem damaligen Wissen und Können hat das meine Arbeitsweise nochmals stark beeinflusst. Eine phantastische Zeit!

Als ich aus London zurückkam, wurde ich zur Bundeswehr einberufen und dachte, eine 9 monatige Pause von meinem Beruf einlegen zu müssen. Doch weit gefehlt. Ich war in Iserlohn bei den Fallschirmjägern. Doch tatsächlich war ich mehr damit beschäftigt, meinen Vorgesetzten die Haare zu schneiden, als aus luftigen Höhen aus dem Flugzeug zu springen (was ich übrigens niemals getan habe, da meine Bundeswehr-Karriere nach vier Monaten bereits beendet war)

Zurück am Stuhl arbeitete ich eine Weile mit meinen Eltern zusammen und machte dann im Jahr 1994 meinen Meister. Mittlerweile waren unsere Arbeiten so gefragt, dass wir Modenschauen für die Pariser Top-Designer frisierten, Fernsehauftritte hatten, Fotostrecken erstellten, und um die ganze Welt reisten, um unserer Arbeit nachzugehen.

Meine Eltern wollten sich langsam aus dem Betrieb herausziehen und übergaben den Salon im Jahre 1999 vertrauensvoll in meine Hände. Doch wie das ja so oft ist, haben beide vergessen, dass sie eigentlich aussteigen wollten und sind bis zu ihrem Tod an meiner Seite im Salon geblieben und haben mich tatkräftig unterstützt.

Ich habe in meinen Eltern ganz wundervolle Lehrer, Freunde und Mitarbeiter gehabt, die mir all ihr Wissen weitergegeben haben und die mir ermöglicht haben, mir meinen Traum zu erfüllen. Es erfüllt mich mit Stolz, das Erbe meiner Eltern fortführen und ausbauen zu dürfen und es vielleicht eines Tages der nächsten Generation übergeben zu können.

Zwei meiner heutigen Mitarbeiter, Gabi und Dino haben noch mit meinen Eltern und mir zusammen gearbeitet und noch eine ganze Menge von ihnen lernen können. Die Arbeiten der beiden sind im Grunde eine Fortsetzung dessen, was meine Eltern vorgelebt haben, nur mit einer persönlichen, eigenen Note.

Heute sind wir ein Team in unserem Salon, welches facettenreicher kaum sein könnte. Wir alle haben unseren eigenen Stil und doch dieselbe Philosophie:

Ein Besuch in unserem Salon in Herdecke soll für Sie wie ein Kurzurlaub für Haare, Haut und Seele sein. Wir möchten Ihnen nicht nur den für Sie individuell perfekten Schnitt, eine perfekt sitzende Frisur, sondern auch die Coloration zaubern, die Ihre Schönheit noch besser zur Geltung bringt. Wir geben Ihnen Tipps und Tricks für die Pflege zu Hause und möchten Ihnen vor allem ein Gefühl des Wohlbefindens und der Schönheit verleihen! Wir sehen Sie in unserem Salon als Individuum, dessen Persönlichkeit wir bestmöglich unterstreichen und hervorheben wollen. Um Ihre Wünsche nach Ihren Vorstellungen umzusetzen nehmen wir uns alle Zeit der Welt.